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Die Le Mans Serie

Le Mans Series

Die Le Mans Serie (LMS) ist eine europäische Rennserie welche auf Basis des Reglements der 24 Std. von Le Mans durchgeführt wird, Veranstalter ist der französische Automobile Club de l'Ouest (ACO). Die Serie hieß früher "Le Mans Endurance Series", wurde aber vor Beginn der Saison 2006 umbenannt. Sie ähnelt der American Le Mans Series (ALMS), welche in den USA und Kanada bereits seit 1999 mit Unterstützung des ACO durchgeführt wird, Veranstalter dort ist aber die "International Motor Sports Association" (IMSA). Die Meisterschaftsieger und Zweitplazierten jeder Fahrzeugklasse der LMS erhalten einen festen Startplatz für die jeweils nächsten 24 Std. von Le Mans.

Geschichte

Als Testballon für die LMS wurde im Herbst 2003 einmalig ein 1000 km Rennen auf dem Bugatti Circuit in Le Mans gestartet. Bei naß-kaltem Wetter wurden vor ca. 10.000 Zuschauern der Däne Tom Kristensen und der Japaner Seiji Ara Gesamtsieger auf Audi R8. Insgesamt starteten 35 Fahrzeuge, 29 davon wurden gewertet. Die Sieger aller 4 Fahrzeugklassen wurden mit einem festen Startplatz bei den 24 Std. von Le Mans 2004 belohnt.

Im Jahr 2004 umfasste die Serie vier Wertungsläufe, nämlich in Monza, auf dem Nürburgring, in Silverstone und in Spa Franchorchamps. 2005 ging der Expansionstrend weiter und es kam noch ein Rennen in Istanbul hinzu - welches weltweite Schlagzeilen dadurch machte, das dem Veranstalter während des Rennens der Treibstoff ausging und das Rennen vorzeitig beendet werden musste. Im darauffolgenden Jahr wurde der Kalender weiter überarbeitet: Während es keinen weiteren Auftritt der mittlerweile umbenannten Serie mehr in Monza gab, gastierte man stattdessen in Jarama und das Rennen in Silverstone wurde durch einen Lauf im Donington Park ersetzt.

2007 war man dann wieder in Monza, Valencia, am Nürburgring, in Spa-Franchorchamps und Silverstone zu Gast und mit einem 6. Lauf in Interlagos, Brasilien gab es sogar das erste Überseerennen der LMS.

Klassenkampf

In der Le Mans Serie geht es nicht nur um den Gesamtsieg, sondern es wird auch mit zum Teil erheblichem Einsatz um Klassensiege gerungen. Zurzeit gibt es 4 verschiedene Fahrzeugklassen, reinrassige Rennwagen (LMP1, LMP2) und "seriennahe" Sportwagen (LMGT1, LMGT2). "Königsklasse" und per Reglement am schnellsten ist die LMP1, aus dieser Gruppe kommt in der Regel der Gesamtsieger jedes Rennens.

Die 4 Klassen im Überblick

Le Mans Prototype 1 (LMP1)

LMP1

Le Mans Prototype 2 (LMP2)

LMP2

Le Mans Grand Tourisme 1 (LMGT1)

LMGT1

Le Mans Grand Tourisme 2 (LMGT2)

LMGT2

Das "Leader Lights" System

Leader Lights

Im Jahr 2007 wurde das "Leader Lights" System eingeführt, welches die Zuschauer vor allem nachts oder bei schlechter Sicht über die Positionen informieren soll. Jedes Auto muss 3 LED's an beiden Seiten des Fahrzeugs befestigt haben, wobei die Farbe der LED's der Fahrzeugklasse entsprechen muss: LMP1 - rot, LMP2 - blau, LMGT1 - grün und LMGT2 - gelb. Beim führenden Fahrzeug jeder Klasse brennt 1 Licht, beim zweitplazierten Wagen 2 Lichter, beim drittplazierten Wagen 3 Lichter; wenn keine Lichter brennen, liegt das Fahrzeug weiter hinten. Die Lichter werden bei jedem Überfahren der Ziellinie/Zeitnahme automatisch neu geschaltet, man sieht also immer den Stand der jeweils vorhergehenden Runde. Dieses System war die Idee eines amerikanischen Fans und ist in der" American Le Mans Series" bereits seit 2002 im Einsatz.

Alle Fotos auf dieser Seite: © Deborah Dudley